Moin. Herzlich Willkommen auf dem Blog vom Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel!


7. Türchen

Bambus ist ein sehr nachhaltiger Rohstoff, da er schnell nachwächst und eine gute Ökolbilanz besitzt. Anstatt einer Zahnbürste aus Plastik ist es also sinnvoller ein Modell aus Bambus zu wählen. Mittlerweile gibt es auch biologisch abbaubare Wattestäbchen aus Bambus und Bio-Baumwolle, die man danach sogar einfach im Biomüll entsorgen kann. Ihr findet solche Plastikalternativen bereits in vielen Reformhäusern, Drogerie- oder Bioläden und natürlich im Internet.


6. Türchen

Vielleicht kennt ihr das auch: im Supermarkt wimmelt es nur so von Siegeln und man weiß gar nicht mehr, welchem man nun vertrauen kann und welchem nicht. Dafür gibt es jetzt zum Glück die Internetseite Siegelklarheit, die dabei helfen soll möglichst nachhaltig einzukaufen. Sie klärt darüber auf, welche Kriterien im sozialen und ökologischen Bereich von einem bestimmtem Siegel erfüllt werden und wie glaubwürdig dieses ist. Den Link zur Seite findet ihr hier oder ihr ladet euch einfach die passende App auf euer Smartphone, um beim Einkauf direkt Klarheit in den Siegeldschungel zu bringen.

 


5.Türchen

Um noch einmal an gestern anzuknüpfen: Nicht nur durch kosmetische Produkte gelangen kleinste Plastikteilchen in die Weltmeere. Ein weitaus unbekannteres Problem ist, dass Mikroplastik beim Waschen von Kunstfasern ins Abwasser gelangt. Zwar können diese Teilchen teilweise in den Kläranlagen herausgefiltert werden, allerdings landen bei einer solch großen Nutzung an Kunstfasern in der Textilindustrie (2013 ca. 60%) immer noch Anteile im Meer.

Es empfiehlt sich also öfter auf Baumwolle, Leinen und andere natürliche Materialien zurückzugreifen.


4.Türchen

Wenn man über das Thema Plastik im Meer spricht, darf man nicht vergessen, dass auch viele kleine Mikroplastikteile durch das Abwasser in die offene See gelangen. Ein Problem sind dabei beispielsweise Peelings mit kleinsten Plastikteilchen. Aber auch im Duschgel, Deo und sogar im Lippenstift können sich kleinste Partikel verstecken. Utopia stellt unter folgendem Link Produkte vor, die Mikroplastik enthalten und bietet Alternativen, die unser Meer schützen: https://utopia.de/galerien/alternativen-kosmetik-produkte-mit-mikroplastik/#3


3. Türchen

Bald steht der Nikolaus vor der Tür und es ist Zeit sich zu überlegen, was man denn diesmal für Leckereien seinen Liebsten in die Stiefel stecken möchte. Wie wäre es zum Beispiel mit fairen Süßigkeiten? Ein Nikolaus aus Fairtrade-Schokolade unterstützt die Bauern, indem zum Beispiel einen Mindestlohn unabhängig von Weltmarktschwankungen gezahlt wird.

So freuen sich nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Produzenten.

Viele dieser weihnachtlichen Leckereien findet ihr bereits in euren lokalen Supermärkten, aber auch in Bioläden, Reformhäusern, Eine-Welt-Läden oder im Internet.


2. Türchen

Bestimmt habt ihr schon einmal vom Siegel des blauen Engels gehört, welches umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen zertifiziert. Im Bereich der Papierindustrie bedeutet dies, dass 100 % des neuen Papieres aus Altem bestehen. Dieser Recyclingprozess hat den Vorteil, dass kein neuer Baum gefällt werden muss, sondern dass das Papier im Kreislauf bleibt. Dabei werden außerdem 70% weniger Wasser und 60 % weniger Energie benötigt. Ein guter Grund also, um zum Beispiel Klopapier, Küchenrolle und Schreibpapier mit dem Symbol des blauen Engels zu kaufen.

 

Weitere Informationen zum Siegel findet ihr hier:

https://www.blauer-engel.de/de

 


1. Türchen

Starten wir heute am ersten Tag unseres Adventskalenders doch mal im Bad. Tagtäglich benutzen viele Menschen Wattepads z.B. zum Auftragen von Gesichtswassern oder zum Abschminken. Abgesehen von den altbekannten, aber deutlich unterschätzten Waschlappen, gibt es bereits weitere gute Alternativen, um sich diesen Müll zu sparen. Hier ein paar Links zu Wattepads aus Stoff, die man nach dem Gebrauch einfach mit in die Wäsche packen kann:

Im Internet findet ihr schnell eine Vielzahl verschiedener Firmen, die Wattepads aus Stoff anbieten, welche  nach Gebrauch einfach mit in die Wäsche gelegt werden können.

Ansonsten könnt ihr natürlich auch im Bioladen oder Reformhaus eures Vertrauens in der Kosmetikabteilung danach schauen oder ihr näht sie einfach selbst.

Zum Beispiel mit Hilfe einer dieser Anleitungen:

 

https://www.smarticular.net/wiederverwendbare-kosmetikpads-kreativ-und-nachhaltig/

 

https://www.youtube.com/watch?v=IHPq1htsFoo


Nachhaltiger Adventskalender

Die Adventszeit steht bevor und damit auch eine Zeit des Konsums. Damit ihr die Zeit bis Weihnachten etwas besinnlicher und möglichst nachhaltig gestalten könnt, werde ich euch bis Heiligabend jeden Tag einen kleinen Tipp geben, wie ihr in eurem Alltag der Umwelt etwas Gutes tun könnt. Dabei geht es von Tipps zum Müll sparen bis hin zu fairer Kleidung.

Lasst euch überraschen…


EU verbietet Einwegplastik

Auf das Problem des Plastikmülls in den Meeren, welches ich in einem Eintrag zu den Zugvogeltagen bereits angesprochen hatte, hat nun auch die EU reagiert. Am 24.10.2018 stimmte sie dafür neun verschiedene Arten von Einwegplastik zu verbieten, wie z.B. Trinkhalme, Plastikbesteck und dünne Plastiktüten. Das Verbot soll vorrausichtlich 2021 in Kraft treten und ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, erst Recht, weil allein in Europa nach Schätzungen jedes Jahr 150.000 bis 500.000 Tonnen Plastikmüll im Meer landen.

Vielen Umweltschützern geht dieses Verbot allerdings noch nicht weit genug. So kritisiert Greenpeace, dass viele Unternehmen ihre Produkte nun einfach als wiederverwendbar kennzeichnen könnten und somit ein Schlupfloch dieses Beschlusses nutzen.


KIWI-Kinder bei uns zu Besuch

Am 23. Oktober bekamen wir Besuch vom KIWI-Campus Nordenham/Butjadingen. Die neugierigen Kinder lernten zunächst in einem Vortrag allgemeine Fakten zur Faszination Zugvögel im Wattenmeer und konnten dieses große Thema dann in einzelnen Stationen in der Ausstellung vertiefen und besser verstehen.

Es war ein wirklich schöner Nachmittag mit vielen interessierten Kindern. Wir hoffen natürlich, dass viele Kinder mit ihren Eltern wiederkommen werden, um sich die Ausstellung noch einmal ganz in Ruhe anzuschauen. Vielleicht hat ja auch der ein oder andere Lust durch eine Junior-Ranger-Ausbildung, die in der nächsten Saison wieder starten wird, ein richtiger „Wattexperte“ zu werden.

Bilder: © Astrid Ripkens, Nordenham Marketing Tourismus


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