Seit vier Jahren bauen wir zur Brutzeit der Zugvögel Schutzzäune im Langwarder Groden. Dabei wurden wir auch diese Mal, am 19.03., kräftig von den Junior Rangern unterstützt.

Die Zäune dienen dem Schutz vor Fressfeinden und anderen Störungen. Im letzten Jahr konnten wir und die Säbelschnäbler bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Projekt sammeln. Über 70 Paare zogen allein im letzten Jahr ihre Küken innerhalb des Schutzgebiets im Groden auf. Um die Zugrouten besser nachvollziehen zu können, wurden einige Vögel mit Sendern bestückt. So konnte festgestellt werden, dass einige Säbelschnäbler in Portugal überwintert haben. Davon ist mittlerweile sogar ein Vogel zurück in den Groden gekehrt.

In den Sommermonaten werden alle Brutvögel im Nationalpark gezählt und kartiert. Diese Daten werden für Statistiken und Zugvogelforschung verwendet.
Mit etwas Glück könnt ihr im Langwarder Groden aus sicherer Entfernung ein paar Kiebitz- und Säbelschnäbler-Küken beobachten!
