Salzwiesen als Kohlenstoffsenker

Die Salzwiesen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sind nicht nur ein bunter Lebensraum und Erhalter der Artenvielfalt, sondern auch für die Speicherung von einem großen Anteil an CO2 verantwortlich. So nehmen die Salzwiesenpflanzen Kohlenstoff auf und speichern ihn langfristig im Sediment, was sie zu wahren Ökosystem-Helden macht. Zudem festigen die Wurzeln der Pflanzen den Boden und stellen eine natürliche Barriere zwischen Meer und Land dar. Diese Eigenschaften machen die Salzwiesen zu einem wichtigen Bestandteil des zukunftsorientierten Küsten- und Naturschutzes.

Im November 2025 wurden im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz an der niedersächsischen Küste“ fünf Projekte vorgestellt, die sich für den Fortbestand und die weitere Förderung der Salzwiesen- und Seegrasflächen einsetzen. Dazu gehört u.a. die „Anlage einer Vogelinsel zur Wiederherstellung von Salzwiesen im Deichvorland des Dollart “, oder auch die „Erhöhung des Kohlenstoffspeicherpotenzials auf dem Hund-Paapsand durch die Wiederansiedelung von Seegraswiesen“.

Diese fünf Projekte belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von rund 42 Millionen Euro die zu 80 Prozent aus dem Bundesprogramm und zu 20 Prozent vom Niedersächsischen Umwelt- und Klimaschutzministerium getragen werden. Die Umsetzung der Projekte erfolgt in dem Zeitraum von 2025 bis 2033.

In Butjadingen haben wir mit dem Gebiet im und um den Langwarder Groden eine unvergleichbare Salzwiesen-Landschaft. Wenn ihr mehr zu dem Thema Salzwiesen und natürliche Kohlenstoffspeicherung erfahren wollt, besucht gerne unsere Ausstellung. Für einen hautnahen Einblick bieten wir Führungen durch den Langwarder Groden, oder auch das eigenständige Erkunden des Langwarder Grodens ihm Rahmen einer täglich zu Öffnungszeiten stattfindenden Rallye an. Schaut gerne mal vorbei!

Am Hafen 4

26969 Butjadingen

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