Moin. Herzlich Willkommen auf dem Blog vom Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel!


Was passiert hinter verschlossenen Türen? Sammlungspflege

Als zertifiziertes Museum haben wir einen Sammlungsauftrag. Seit Gründung des Förderkreises Museum Butjadingen e.V. wurde diese Sammlung aufgebaut und stetig erweitert. Die Sammlung besteht aus heimatkundlichen und naturkundlichen Objekten.

In den Wintermonaten sind wir mit der Pflege der Sammlung beschäftigt: Die Sammlungsräume werden gereinigt, Schädlingsfallen werden erneuert. Unser Mitarbeiter Heiko Suhr beschäftigt sich mit den Sammlungsobjekten und arbeitet nach und nach alle vorhandenen Informationen in eine Datenbank ein. Zu einzelnen Objekten findet dann auch mal eine intensivere Recherche statt, damit wir neues Wissen erlangen und Objekte in unsere Ausstellungen einbinden können.

Auf dem Bild seht ihr Heiko bei der Arbeit.


Was passiert hinter verschlossenen Türen? Fische im Winter

Auch in der Winterzeit müssen unsere Aquarien und deren Bewohner natürlich versorgt werden. Doch neben dem Füttern werden im Winter auch die Becken und der Technikraum gereinigt.
Ablagerungen am Grund und leere Miesmuschelschalen werden aus den Becken entfernt. Auf dem Bild seht ihr Birgit, Lieblingsmensch unserer Aquarienbewohner . Mit der Hand wirbelt sie Ablagerungen auf, damit diese mit dem Wasser zusammen durch die Rohre und die Filter geschickt werden. Anschließend werden die Filtereinlagen entfernt und durch neue ersetzt.
Die Fische, auf den Bildern seht ihr Aalmutter und Stichling, schauen oft neugierig zu, wenn wir am Aquarium arbeiten.


Winterzeit – Was passiert hinter verschlossenen Türen?

Auch im Winter, wenn das Nationalpark-Haus Museum für Besucher*innen geschlossen ist, wird weiter gearbeitet. Mit dieser Reihe möchten wir euch einen Einblick in unsere Arbeit in der Winterzeit geben. Jede Woche, immer donnerstags gibt es einen Eintrag bis wir unser Haus wieder öffnen dürfen. Diese Woche werden wir mit dem Aquarium starten… Schaut also am Donnerstag wieder rein 😉


Frohes neues Jahr

Liebe Freunde des Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel,

wir wünschen euch für das neue Jahr nur das Beste:

An unserer Eingangstür findet ihr noch bis zum 11.01.2021 viele Neujahrswünsche.

Wir freuen uns euch bald wieder hier im Hause begrüßen zu dürfen.

Euer Team des Nationalpark-Haus Museum fedderwardersiel



24. Türchen: Motivation

Nun gab es in den letzten Wochen einige Tipps für ein nachhaltigeres Leben mit weniger Plastik. Doch man kann nicht von jetzt auf gleich komplett nachhaltig leben. Nachhaltigkeit ist ein Prozess von mehreren Jahren. Man sollte mit kleinen Schritten anfangen, dann wird es mit der Zeit auch immer einfacher. Helfen kann auch, dass man sich vor dem Kauf eines Produktes fragt, ob es dies nicht auch ohne Plastik gibt.

Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt


23. Türchen: Wieso ist Plastik eigentlich schlecht für die Umwelt?

Jeder weiß: Plastik ist nicht gut für die Umwelt. Doch oft bleibt dabei eine Frage offen: Wieso eigentlich?
Dass Plastik über Flüsse in die Meere gelangt und dort Tieren schadet, ist bereits bekannt. Auch, dass Plastik nicht verrottet, sondern sogar bis zu mehreren hundert Jahren braucht um sich in Mikroplastik zu zersetzen und auch so den Lebewesen weiterhin schaden kann.
Eine einfache Lösung dafür könnte Recycling sein, doch besser ist es, möglichst wenig Müll zu produzieren. Denn nur knapp 46% des Kunststoffmülls wird recycelt.
Natürlich ist es richtig, und auch wichtig, seinen Müll zu trennen, doch noch besser ist es, erst gar keinen Müll zu produzieren. So spart man Energie, Ressourcen und man schützt die Umwelt.


22. Türchen: Waschmittel

Pro Jahr werden in Deutschland rund 630 000 Tonnen Waschmittel verbraucht. Dabei enthalten 119 von 300 Waschmitteln zugeführten Kunststoff, in fester oder flüssiger Form. Zudem enthalten sie Tenside auf Erdölbasis und schwer abbaubare Konservierungsstoffe. Um der Freisetzung dieser schädlichen Inhaltsstoffe in die Umwelt entgegenzuwirken, gibt es neben dem Öko-Waschmittel auch noch andere Möglichkeiten, saubere Wäsche zu bekommen.

Eine nachhaltige Alternative ist selbstgemachtes Waschmittel. Dieses kann man aus Kastanien oder aus Efeu herstellen.

Doch man muss zum nicht unbedingt in den nächstgelegenen Wald laufen, um Waschmittel selber machen zu können.

Hier haben wir ein Rezept für euch, welches mit nur drei Zutaten auskommt:

Ihr braucht:

2l Wasser, 30g geriebene Aleppo-Seife, 4 EL Waschsoda, Topf

Und so geht´s:

Erhitzt das Wasser in einem Topf und gebt die Seife und das Waschsoda unter ständigem Rühren hinzu

Kocht das Gemisch kurz auf und lasst es dann für ca. eine Stunde auskühlen

Lasst es nun nochmal aufkochen und rührt es um

Lasst das Gemisch nochmals für eine Nacht stehen. Rührt es danach nochmals um und fügt optional noch ein ätherisches Öl hinzu

Nun muss das fertige Waschmittel nur noch in ein geeignetes Gefäß gefüllt werden.


21. Türchen: Kosmetik

Das Peeling, die Bodylotion oder der Lippenstift – überall steckt Mikroplastik drin. Jährlich landen durch Kosmetikartikel rund 922 Tonnen Mikroplastik und rund 23 700 Tonnen gelöste Polymere in den deutschen Abwassersystemen.
Doch mit ein paar kleinen Veränderungen, kann man auch hier dafür sorgen, dass weniger Mikroplastik im Meer landet.
Zertifizierte Naturkosmetik darf unter anderem keine synthetischen Stoffe auf Mineralölbasis enthalten, darunter fällt auch Mikroplastik. Zudem wird dabei auch auf natürliche Inhaltsstoffe geachtet, die biologisch abbaubar sind.
Mittlerweile haben auch einige andere Produkte, die nicht unter Naturkosmetik fallen, ein eigenes Siegel, auf dem zu Beispiel „Mikroplastikfrei“ steht. Diese sind aber zum Teil nicht geprüft.
Um wirklich sicherzugehen, sollte man auf bekannte Naturkosmetik-Siegel achten, wie zum Beispiel das „Natrue“-Siegel.


20. Türchen: Wattepads und Wattestäbchen

Vor allem aus Baumwolle, manchmal noch mit Plastik: Wattepads und Wattestäbchen landen nach dem Gebrauch von nur wenigen Sekunden im Mülleimer. Dabei entsteht ein Berg von Abfall und zudem werden sehr viele Ressourcen und sehr viel Wasser bei der Herstellung verbraucht.
Als nachhaltige Alternative zu den Wattestäbchen aus Baumwolle eignen sich daher Stäbchen aus Bambus. Daneben gibt es auch bereits wiederverwendbare Q-tips aus Nylon und medizinischem Silikon.
Auch von Wattepads gibt es eine nachhaltige Variante. Mittlerweile kann man Wattepads kaufen, die man wiederverwenden kann. Man muss sie lediglich nach der Verwendung mit in die Waschmaschine schmeißen.

Doch solche wiederverwendbaren Pads kann man auch gut selbst machen:

Sucht euch dafür zwei Stoffe aus, die ihr gerne verwenden würdet, am besten aus zwei alten Kleidungsstücken oder Handtüchern und schneidet nun zwei Kreise daraus aus. Legt sie aufeinander und näht sie rundherum zusammen.
Nach dem Gebrauch kommen sie einfach mit in die Wäsche.


Am Hafen 4

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