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19. Türchen

Wir denken meist daran uns möglichst biologisch zu ernähren, aber vergessen dabei oft, wie viel Chemie wir durch die Kleidung an unsere Haut lassen. Deswegen ist es hilfreich auf Kleidung zu setzten, die bestimmte ökologische Kriterien erfüllt. Es gibt eine Vielzahl solcher Siegel, die dies kenntlich machen. Das wohl bekannteste ist der „Global Organic Textile Standard“ kurz GOTS . Kleidungsstücke, die dieses Label tragen, wurden über die gesamte Produktionskette hinweg möglichst umweltschonend hergestellt, das heißt beispielsweise, dass wenig Wasser verbraucht und keine schädlichen Farben genutzt wurden. Desweiteren besteht das Kleidungsstück aus min. 90 % Naturfaser, wo von min. 70 % biologisch sein müssen. Bei diesem Siegel werden zwar die Kernarbeitsnormen eingehalten und es werden existenzsichernde Löhne gezahlt, jedoch liegt der Schwerpunkt bei diesem Label deutlich im ökologischen Bereich.

Die „Fair Wear Foundation“ besitzt andererseits die strengsten sozialen Kriterien aller Siegel und hat sich zum Ziel gesetzt, die schlimmen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie langfristig zu verbessern. Sie zertifiziert Unternehmen, die angemessene Löhne zahlen, keine Kinderarbeit zulassen und weitere sozialen Anforderungen erfüllen. Dafür werden regelmäßig Kontrolle durchgeführt und jedes Unternehmen muss in bestimmten Abständen Berichte abgeben. Hier findet ihr mehr Informationen zu dieser Organisation, zu ihren Kriterien und zu den Unternehmen, die von der „Fair Wear Foundation“ zertifitziert wurden.

Natürlich gibt es nicht nur zwei vertrauenswürdige Siegel, die nachhaltig produzierte Kleidungsstücke kennzeichnen, aber nun habt ihr schon mal einen kleinen Einblick in die große Welt der fairen Mode erhalten.


18. Türchen

Die gleiche Frage jedes Jahr: Was soll man seinen Liebsten nur schenken?

Wenn ihr auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs seid, könnt ihr zum Beispiel nach Produkten Ausschau halten, die aus kleinen Betrieben per Hand in Deutschland hergestellt werden. Diese sind oft nachhaltiger, allein weil sie nicht aus den Produktionsländern nach Deutschland importiert werden müssen. Aber auch mit Liebe selbstgemachte Geschenke finden bestimmt guten Anklang bei Familien und Freuden. Vielleicht könnt ihr dabei sogar aus Abfall etwas Neues schaffen („Upcycling“) oder ihr verschenkt einfach noch brauchbare Dinge, die ihr aber nicht mehr benötigt, weiter.

Alternativ ist es natürlich ebenfalls sinnvoll kein Produkt, sondern Zeit in Form von Gutscheinen, Konzertkarten oder anderen Erlebnissen zu verschenken. So spart man die Energie und die Ressourcen, welche für die Produktion benötigt worden wären und der Beschenkte freut sich sicherlich sehr über solch ein persönliches Geschenk.

 


17. Türchen

Heute mal ein Thema für alle Frauen unter euch. Während der Periode verbraucht jede Frau in ihrem ganzen Leben im Durchschnitt ca. 10.000-17.000 Tampons oder Binden. Aber auch in diesem Bereich gibt es eine müllsparende Alternative, sogenannte Menstruationscups. Sie fangen das Blut ähnlich wie Tampons im Körper auf, sind aber deutlich aufnahmefähiger und müssen je nach der Stärke der Blutung 2-5 mal am Tag entleert werden. Außerdem spart man langfristig einiges an Geld, da eine Menstruationstasse ca. 10 bis 20 Euro kostet, aber bis zu 15 Jahre verwendbar ist.

Ihr findet sie in unterschiedlichen Größen in vielen Drogeriemärkten und im Internet.


16. Türchen

Wusstet ihr, dass in ganz Deutschland pro Stunde ca. 320.000 “Coffee to go”-Becher im Müll landen?

Um diese enorme Menge an Müll zu reduzieren, kann man auf mehrfach verwendbare Becher umsteigen. Es gibt bereits eine große Auswahl: vom Behälter aus Edelstahl mit Henkel bis hin zum Bambusbecher mit schönem Design ist alles dabei.

Sie werden in fast allen Bäckereien, Cafés usw. akzeptiert und man bekommt teilweise sogar noch einen kleinen Rabatt, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt.

Die Firma RECUP hat sich ebenfalls ein nachhaltiges Mehrwegsystem ausgedacht: Ihr erhaltet bei allen Kooperationspartnern auf Anfrage den Kaffee im Mehrwegbecher und zahlt dafür ein Euro Pfand. Wenn der Becher dann geleert ist, kann man ihn wieder bei einem der fast 2000 teilnehmenden Verkaufsstellen zurückgeben und erhält den Pfand zurück.

Weitere Informationen zu diesem Projekt findet ihr hier.


15. Türchen

Wer kennt es nicht: Man geht einkaufen und hat schon wieder seinen Stoffbeutel vergessen. Am Ende greift man dann notgedrungen doch wieder zur Plastiktüte, die darüber hinaus oftmals zusätzliches Geld kostet. Um das zu verhindern, ist es hilfreich, wenn man immer einen Stoffbeutel in der Handtasche hat.

Außerdem gibt es sowohl online als auch in vielen Lebensmittelgeschäften Netzte für loses Obst und Gemüse zu kaufen, welche man immer wieder befüllen kann. Da sie kaum Gewicht haben und nahezu durchsichtig sind, werden sie auch an (fast) allen Verkaufsstellen akzeptiert.

So macht man seinen alltäglichen Einkauf schon mit kleinen Veränderungen ein großes Stück nachhaltiger.


14. Türchen

Die Rasur ist vor allem für viele Männer eine tagtägliche Angelegenheit. Man muss dabei allerdings nicht immer auf Einmalrasierer oder auf normale Rasierer aus Plastik zurückgreifen. Eine umweltfreundlichere Alternative bilden sogenannte Rasierhobel, die ohne Plastik auskommen. Sie funktionieren ähnlich wie herkömmliche Rasierer, aber man kann einiges an Müll sparen. Ihr könnt Rasierhobel in einigen Drogeriemärkten und auch online kaufen. Wieso also nicht mit dem Umstieg auf einen Rasierhobel der Umwelt etwas gutes tun.


13. Türchen

Wenn ihr in den nächsten Tagen beginnt euch Gedanken über den Weinachtsbaumkauf zu machen, habe ich hier eine paar kleine Anregungen für euch.

Ihr könntet einerseits Ausschau nach Bäumen halten, die biologisch angebaut wurden, das heißt zum Beispiel ohne gefährliche Pestizide und nur mit biologischem Dünger. So helft ihr dabei mit, die Tier- und Pflanzenwelt im Umfeld der Tannen zu schützen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, Bäume im Topf zu kaufen, die ihr nach eurem Weihnachtsfest einfach einpflanzen könntet.


12. Türchen

Vielleicht gibt es ja auch die eine oder andere Leseratte unter euch. Wie wäre es, wenn ihr anstatt jedes Buch neu zu kaufen, auch mal auf nachhaltigere Alternativen zurückgreift. Ihr könntet Bücher von euren Freunden oder aus der Bibilothek leihen. Eine andere Möglichkeit wäre es, auf Flohmärkten, in Bücherschränken oder im Internet nach gebrauchten Büchern Ausschau zu halten. Hier könnt ihr im Tausch auch anderen Personen eure bereits gelesenen Bücher zur Verfügung stellen. So werden die Bücher mehrfach gelesen, man kann einiges an Platz und Papier sparen und es müssen weniger Bäume gefällt werden.


11. Türchen

Fleisch war früher ein Luxusgut, welches man sich nur zu besonderen Anlässen geleistet hat. Heutzutage ist es eine Massenware, die man zu billigen Preisen erwerben kann. Wir Menschen bekommen Fleisch von einer schlechteren Qualität und die Tiere werden unter qualvollen Bedingungen gehalten. Darüberhinaus besitzt Fleisch eine sehr schlechte Ökolbilanz: Für 1 kg Rindfleisch werden in der gesamten Produktionskette ca. 15.500 Liter Wasser benötigt.

Man muss ja nicht sofort komplett auf Fleisch verzichten. Es wäre schon ein guter Schritt, seinen Fleischkonsum zu reduzieren und auf artgerechte Tierhaltung, z.B. biologische Produkte, umzustellen. Damit würde Fleisch wieder zu einem geschätzten Lebensmittel werden und die Tiere hätten ein würdevolleres Leben.


10. Türchen

Auch beim Bäcker kann man Plastik sparen. Anstatt das man sich für jedes neue Brot eine neue Tüte geben lässt, könnte man sich dieses einfach in einen Brotbeutel aus Stoff füllen lassen. Wenn er darüber hinaus aus Leinen besteht, schützt er das Brot bei längerer Aufbewahrung gleichzeitig vor dem schimmeln und dem austrockenen. Eine Vielzahl solcher Brotbeutel findet ihr online, aber bestimmt auch in verschiedenen Geschäften in eurer Nähe.


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